EFFEREST adressiert Nutzererlebnis und Energieeffizienz von Elektrofahrzeugen gemeinsam. Das Projekt läuft unter Horizon Europe mit einem Budget von rund 6,4 Mio. € zwischen 2024 und 2028. Uzay Tech wirkt in den Arbeitspaketen zu virtuellem Fahrermodell und Fahrerverhaltensmodellierung mit.
Die Prämisse von EFFEREST ist klar: Auch wenn Elektrofahrzeuge erschwinglicher werden, hängt die Nutzerakzeptanz weiterhin von Reichweite, Komfort und Ladezeit ab. Das Konsortium entwickelt einen ganzheitlichen Engineering-Ansatz, der Nutzererlebnis und Fahrzeug-Energieeffizienz gleichzeitig verbessert.
Architektur des Konsortiums
Das Konsortium bringt führende Akteure des europäischen Automotive-Ökosystems zusammen. Das österreichische Virtual Vehicle (v2c2) übernimmt die Projektkoordination. Aus Deutschland sind BOSCH und MAGNA in Tier-1-Rollen; aus der Türkei führen TOGG und SIRO Fahrzeugintegration bzw. Zellebene an; CTAG aus Spanien arbeitet an Nutzerstudien und Human-Machine Interface (HMI). Uzay Tech steht im technischen Kern des Konsortiums durch die Entwicklung eines virtuellen Fahrermodells und Fahrerverhaltensmodellierung.

Konsortialpartner



Die Rolle von Uzay Tech in EFFEREST
Uzay Tech arbeitet an zwei zentralen technischen Themen. Das erste ist die Entwicklung eines virtuellen Fahrermodells, das realistische Fahrerentscheidungen abbildet und im virtuellen Demonstrator des Projekts mit den Energiemanagement-Algorithmen des Elektrofahrzeugs interagiert. Das zweite ist die Fahrerverhaltensmodellierung: ein systematischer Rahmen zur Analyse, wie unterschiedliche Fahrprofile (eco, normal, sportlich) den Energieverbrauch in Abhängigkeit von Verkehrsbedingungen und Nutzerpräferenzen beeinflussen.
6,4 Mio. €
Projektbudget
4 Jahre
Laufzeit (2024-2028)
7+
Konsortialpartner
Erwartete Wirkung
Die Outputs aus virtuellem Fahrermodell und Verhaltensmodellierung ermöglichen es, die vom Konsortium entwickelten Energiemanagement-Lösungen über ein breiteres Spektrum von Nutzerprofilen zu testen. So nähert sich der reale Verbrauch den Laborwerten weiter an und es entstehen Engineering-Entscheidungen, die die breitere Nutzerakzeptanz von Elektrofahrzeugen stützen.





