MOTIONS ist ein 13-Firmen-Konsortium, das Europas Driver Monitoring System (DMS) und Plattform-Architektur der nächsten Generation gestaltet. Das Projekt wurde im ITEA-Cluster-2025-Call bewertet und erhielt die Label-Nummer 25032; nationale Förderanträge laufen aktiv in vier Ländern.
Mit den eigenen Worten des Projekts: MOTIONS soll „eine KI-gestützte Plattform liefern, die Nachhaltigkeit, Sicherheit und Effizienz elektrischer und vernetzter Fahrzeugflotten erhöht." Das System nutzt Behavioural Analytics, Edge Computing und Routenoptimierung, um Echtzeit-Fahrer- und Fahrzeugdaten in operativ verwertbare Erkenntnisse zu verwandeln. Der Engineering-Scope geht weit über eine klassische DMS-Lieferung hinaus.
Konsortialstruktur
MOTIONS läuft mit einem umfangreichen Konsortium aus 13 Firmen und vier Ländern. Projektleitung: Hepsijet (Alper Gün). Eine der größten Stärken des Konsortiums sind die komplementären Expertisen — akademische Forschung, OEM-Perspektive, Tier-1-Tiefe und operative Flottendaten unter einem Dach.
13-Firmen-internationales Konsortium



Technische Architektur und Ebenen
Die MOTIONS-Plattform basiert auf drei Kernebenen. Die erste ist die Sensorfusion im Innenraum: Gesichtskamera-KI für Aufmerksamkeitsdetektion, physiologische Daten (Herzschlag, Augenbewegung) und Echtzeit-Integration von Lenk- und Pedalverhalten. Die DMS-Hardware-Erfahrung von Smart Eye bildet die Grundlage dieser Ebene.
Die zweite Ebene ist die Edge-Computing-Optimierung: Vorverarbeitung im Fahrzeug bei optimalem Verhältnis von Kosten, Latenz und Energieverbrauch. NEXION EDGE und Solvesall Labs optimieren mathematisch, wie viel kritischer Fahrverhaltens-Entscheidungen im Fahrzeug bleibt und wie viel in die Cloud-Ebene gelangt.
Die dritte Ebene ist die Flotten-Analytik und Routenoptimierung: GoOptis operative Mobilitätsdaten, Hepsijets Last-Mile-Flottenrealität und Innovances Analytik-Backbone werden in einer dreidimensionalen Entscheidungshilfe vereint — Fahrverhalten, Fahrzeugzustand und Routeneffizienz.

Die Rolle von Uzay Tech in MOTIONS
Uzay Tech übernimmt in MOTIONS in zwei zentralen Bereichen die Leadership. Der erste ist die Hauptverantwortung für die Entwicklung der Driver-Monitoring-System-(DMS)-Algorithmen — Erkennung des Fahreraufmerksamkeitsniveaus, Klassifikation von Müdigkeit und Ablenkung sowie die Ableitung verhaltensbezogener Signale im Flottenkontext werden vom Uzay-Tech-Team konzipiert und umgesetzt. Der zweite ist die End-to-End-Verantwortung für Systemintegration und Validierung: Die Zusammenführung der Module der 13 Partner zu einem kohärenten logischen Gefüge und der Betrieb in einem zu OEM-Sicherheitsanforderungen konformen Validierungsablauf liegt bei Uzay Tech.
13
Konsortialfirmen
4
Europäische Länder
25032
ITEA Label Nr.

Erwartete Marktwirkung
MOTIONS' KI-basierte Fahrverhaltens-Analytik bedeutet für gewerbliche Flottenbetreiber direkte Kostenreduktion und versicherbare Risikominderung. Die EU-Verordnung zur Allgemeinen Sicherheit (GSR) — insbesondere Phase 2 — schreibt DMS für Schwerlastfahrzeuge und N-Kategorien vor. MOTIONS positioniert sich an der Kreuzung von Regulierungskonformität und operativer Effizienz.




